Kennzeichnung von Pausenzeiten

    • Florian Greiz 23 wrote:

      RFSW wrote:

      Florian Greiz 23 wrote:

      Übrigens machen "hier" auch nur 3 von 14 KTW's Pause.
      Warum denn? Oder haben die anderen nur eine Dienstzeit von 6 Stunden?
      Nein teilweise sogar 12h und keine Pause.
      Dann läuft da was falsch. Auch wenn nicht alle Krankentransporte planbar sind (anders wie hier angesprochen; u.a. auch von der Gesetzeslage abhängig), so steht allen Besatzungen, die über 6 Stunden arbeiten, eine Pause zu. Ich gehe mal davon aus, dass das an unterschiedlichen Betreibern der KTW liegt, wo nur einer der Arbeitgeber seine Verantwortung erkannt hat.
    • RFSW wrote:

      Ich gehe mal davon aus, dass das an unterschiedlichen Betreibern der KTW liegt
      Kann man so, glaube ich, nicht pauschal sagen. Hier im Allgäu (Lindau, Kempten, Oberallgäu, Ostallgäu) gibt es ebenfalls keine Pausenzeiten im KTP - unabhängig von Dienstzeit (zwischen 5 Stunden bis 9 Stunden) oder Hilfsorganisation (BRK / JUH).
      Wie es rechtlich gerechtfertigt wird (sowohl im Allgäu wie auch in anderen Regionen Deutschlands) weiß ich zwar nicht, aber ich schätze, dass es einfach ein "Überbleibsel" aus der alten Zeit ist, über dieses sich noch niemand beschwert hat (worüber ich persönlich auch sehr froh bin).
      Insbesondere im ländlichen Raum halte ich geplante Pausen im RD (unabhängig ob NEF/RTW/KTW) auch für teils unverantwortlich, da (zumindest hier) der gemeine KTW recht häufig zu Notfällen rausfährt - sei es als Erstversorger oder auch Solo, da mal wieder weit und breit kein RTW bereitsteht...
    • jensfire wrote:

      Also ich fahre keinen Patienten ohne Transportschein im KT-Bereich (außer Selbstzahler).
      Andere Länder...

      Merkwürdige Argumentation. Einen RTW nachfordern, weil es keine Trapo gibt. Oder wie muss ich mir das vorstellen?

      Edit: Ich habe mal verschoben. Die eigentliche Frage die Sim betreffend ist geklärt, und der Großteil des Threads passt dann wieder hier rein.
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      Auch interessant: FAQ
    • Wenn du schon immer wieder in jeder passenden und unpassenden Gelegenheit sticheln musst, dann wenigstens berechtigt.
      Ich denke, Post 6 sollte Antwort auf deine Frage sein.
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    • Was hat dich mit sticheln zu tun? Du hast in besagtem Post für mein Verständnis eine Frage in die Runde geworfen, um den Vorschlag besser bewerten zu können. Ich sehe im Folgenden viel OT und einige Antworten darauf, aber keine daraus resultierende Entscheidung deinerseits. Das Verschieben nimmt das ungeklärte Ausgangsthema aber vom Ideenteller, deshalb meine Frage. Siehst du das anders?


      Gerade als Mod wäre es wünschenswert, wenn man nicht automatisch bei jedem Post die negativst mögliche Grundhaltung unterstellen würde, weil mancher gelegentlich auch mal Tacheles schreibt oder anderer Meinung ist. Wenn aufgrund der derzeitigen Situation bald alle selbst in leicht überspitzten Formulierungen wie "Buch" für eure "Liste" (ein Smiley hätte vermutlich auch nicht geholfen) gleich persönliche Angriffe finden wollen, weil anmotzen offenbar mehr Spaß macht, als Ironie und Sarkasmus zuzulassen, mutiert das Forum irgendwann zum Mimosenverein. Wenn ich also bei "jeder passenden und unpassenden Gelegenheit" am Pranger stehe, "dann wenigstens berechtigt". So, wer antwortet jetzt mit "mimimi", "Kindergarten" und dem Popcorn-Smiley?
    • KempterF wrote:

      RFSW wrote:

      Ich gehe mal davon aus, dass das an unterschiedlichen Betreibern der KTW liegt
      Kann man so, glaube ich, nicht pauschal sagen. Hier im Allgäu (Lindau, Kempten, Oberallgäu, Ostallgäu) gibt es ebenfalls keine Pausenzeiten im KTP - unabhängig von Dienstzeit (zwischen 5 Stunden bis 9 Stunden) oder Hilfsorganisation (BRK / JUH).Wie es rechtlich gerechtfertigt wird (sowohl im Allgäu wie auch in anderen Regionen Deutschlands) weiß ich zwar nicht, aber ich schätze, dass es einfach ein "Überbleibsel" aus der alten Zeit ist, über dieses sich noch niemand beschwert hat (worüber ich persönlich auch sehr froh bin).
      Insbesondere im ländlichen Raum halte ich geplante Pausen im RD (unabhängig ob NEF/RTW/KTW) auch für teils unverantwortlich, da (zumindest hier) der gemeine KTW recht häufig zu Notfällen rausfährt - sei es als Erstversorger oder auch Solo, da mal wieder weit und breit kein RTW bereitsteht...
      Das ist dann aber ein organisatorisches Versagen des örtlichen Systems, da es sich bei den Pausen um Bundesrecht handelt. Da kann (und konnte) sich eigentlich niemand raus reden. Bei „uns“ seit Jahrzehnten selbstverständlich.

      (sorry für das lange Zitat, bin mobil (und mit Koffern bewaffnet) unterwegs.)
    • Leitessen wrote:

      jensfire wrote:

      Aber es kann hier nicht Bürger XY anrufen und sagen: "mir gehts schlecht" und der Disponent schickt nen KTW.
      Und warum das? Wenn sich im Laufe des Telefonates rausstellt, dass kein RTW von nöten ist, kann man sehr gut damit Ressourcen sparen.
      Hier finden Fahrten vom oder zum Arzt in der Regel mit Taxis oder Liegemietwagen statt. Denn auch für einen KTW gibt es Indikationen, das ist ja schließlich kein Taxi. Entlassungen und Dialysen auch nur, wenn der Patient Sauerstoff benötigt, er eine Infektionskrankheit hat oder heimbeatmet ist.
      Der Disponent schickt in meinem Rettungsdienstbereich zu allen "Akuten Erkrankungen" und "Verletzungen" einen RTW. Sollte sich im Rahmen des Telefonates schon herausstellen, dass es nix für den Rettungsdienst ist, wird der Patient an den Hausarzt oder kassenärztlichen Notdienst verwiesen. Im Gegensatz zur Notfallrettung, muss der Krankentransport durch einen Arzt angeordnet werden. Eine Verordnung im Nachhinein ist unüblich.
      Dazu kommt, dass die Anzahl der geplanten Fahrten (Behandlungsfahrten, Entlassungen, Verlegungen) hier so hoch ist, dass auch die KTW´s sehr gut, teilweise sogar höher als die RTW´s ausgelastet sind. Im Ausnahmefall fährt der KTW Notfalleinsätze, wenn tatsächlich kein RTW verfügbar ist. Der Rettungsdienstbereichsplan soll so ausgelegt sein, dass i.d.R. ausreichend RTW´s vorhanden sind. Das passt im Landkreis meist auch. Außerdem sind KTW´s sowohl von der medizinisch-technischen Ausstattung, als auch von der fachlichen Besetzung nur begrenzt für Notfalleinsätze ausgestattet.

      The post was edited 3 times, last by jensfire ().

    • Hier fahren die KTWs halt überwiegend Notfälle danach Einweisung und dann kommen ganz vereinzelt Entlassung, Dialysen oder Entlassungen aber da dann auch nur wenn die infektiös sind oder Sauerstoff brauchen ansonsten fahren wir auch die nicht. Und ich hab mich mit dem Material der KTWs nie überfordert gefühlt einen Patient versorgen zu können. Aber solange Oma Brömmelkamp einfach nur ne Pneumonie hat ohne großartige Beschwerden warum soll ich dafür dann einen RTW platt machen der bei euch vermutlich noch mit Blaulicht daher kommt wenn der KTW die Frau genauso ins KH fahren kann. Behandlungsfahrten wie mein Mann muss zum Arzt hab ich bisher nur ein mal gefahren und dass war dann halt eine heimbeatmete Patientin die halt nun mal wirklich nicht anders gefahren werden konnte.
      Leitstelle Ennepe, kommen Sie!


      Avatar Leitessen, Chr2, Grisu118 und Westfale
    • Die Argumentation, dass das Auto dann ja weh sei und man nicht disponieren kann halte ich für Schwachsinn. In Stuttgart bekommen die Fahrzeuge der Notfallrettung die Pause als Einsatz zugeteilt, inklusive Status 3 und Status 4. D.h. Sie sind vorerst nicht mehr für den Disponenten sowieso „vom Bilddchirm“. Wenn ich das Fahrzeug jetzt für nen Einsatz brauche, setz ich es mir eben in S1 oder S2.
      „Ich habe aber ein Anrecht auf meine Pause?“ Nö, Menschenleben vor Arbeitzeitgesetz, oder anders ausgedrückt: §34 StGB :saint:
    • Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist... die KTW´s haben hier eine Auslastung von 96%, heißt, du drückst morgens um 06:00 Uhr Status 2 und würdest bis 16:45 Uhr deine Rettungswache nicht mehr sehen. Da es auch nahezu unmenschlich ist solange durchzuarbeiten, sind für die KTW´s eben diese Pausenkorridore festgelegt worden. Es gibt bei uns im KTW-Sektor aufgrund der Auslastung keine Bereitschaftszeit, sondern die 45 Minuten Pause. Im RTW-Sektor ist das Einsatzaufkommen natürlich nicht planbar, auch wenn es mal "stressige" Dienste gibt, habe ich es da noch nie erlebt (egal ob auf der "Landwache" oder in der "Großstadt"), dass dieser ununterbrochen 12 Stunden rollt.
    • Naja, mit der Argumentation könnte man ja alle Gesetze ignorieren im Rettungsdienst. Notfälle sind für den Arbeitnehmer im Rettungsdienst der Normalfall, somit muss der Arbeitgeber organisatorische Massnahmen treffen damit ich meine Pause unterbrechungsfrei geniessen kann.
      Und das kann in der Notfallrettung durchaus der zusätzliche RTW sein der in der Mitte des Tages von Wache zu Wache gondelt und je ne halbe oder dreiviertel Stunde auf Abruf steht damit die Besatzung der Wache ihre Pause hat. Punkt. Das muss gehen!
    • jensfire wrote:

      Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist... die KTW´s haben hier eine Auslastung von 96%, heißt, du drückst morgens um 06:00 Uhr Status 2 und würdest bis 16:45 Uhr deine Rettungswache nicht mehr sehen. Da es auch nahezu unmenschlich ist solange durchzuarbeiten, sind für die KTW´s eben diese Pausenkorridore festgelegt worden. Es gibt bei uns im KTW-Sektor aufgrund der Auslastung keine Bereitschaftszeit, sondern die 45 Minuten Pause. Im RTW-Sektor ist das Einsatzaufkommen natürlich nicht planbar, auch wenn es mal "stressige" Dienste gibt, habe ich es da noch nie erlebt (egal ob auf der "Landwache" oder in der "Großstadt"), dass dieser ununterbrochen 12 Stunden rollt.


      Ihr habt mit allem Recht und vor allem auch, dass Pause gesetzlich geregelt ist...

      Wer aber im KTW Bereich nicht zu seiner Pause kommt, dem gehört es nicht anders... Da brauch ich keine Pausenregelung dazu...

      Es ist wie so oft...

      Jeder schreit nach pause... aber anstelle die Zigarette danach oder das mal ins Brot reinbeißen nachm Einsatz und dafür sofort in Status 1 gehen das will dann auch keiner...

      Wenn alle Mitarbeiter ihren Arbeitgebern dann so fair wären und ihre Arbeitszeit voll auslasten dann kann ich auch wieder das nach Pausen geschrei im RD nachvollziehen.

      und jetzt erhebet die steine und schmeißt!

      Gruß
    • Angus wrote:

      Jeder schreit nach pause... aber anstelle die Zigarette danach oder das mal ins Brot reinbeißen nachm Einsatz und dafür sofort in Status 1 gehen das will dann auch keiner...
      Wenn alle Mitarbeiter ihren Arbeitgebern dann so fair wären und ihre Arbeitszeit voll auslasten dann kann ich auch wieder das nach Pausen geschrei im RD nachvollziehen.
      Wahre Worte.

      Ja, mir ist bewusst dass diese 10 Extraminuten nach jedem Transport keine Pause gemäß Arbeitsrecht darstellen.

      Ich kenne es von eimem Fahrzeug mit ca. neun Stunden Dienstzeit tagsüber, dass man entweder gegen Mittag den Disponenten angerufen hat, um sich seine Pause zu nehmen oder man diese Pause sich bis unmittelbar vor Dienstende aufbewahrt hat, sprich früher Feierabend gemacht hat. Auch das ist nicht arbeitsrechtkonform, aber wo kein Kläger, da kein Richter...
      Das große Problem Integrierter Leitstellen:
      Du BIST die Feuerwehr!
    • BlueEagleGER wrote:

      Angus wrote:

      Jeder schreit nach pause... aber anstelle die Zigarette danach oder das mal ins Brot reinbeißen nachm Einsatz und dafür sofort in Status 1 gehen das will dann auch keiner...
      Wenn alle Mitarbeiter ihren Arbeitgebern dann so fair wären und ihre Arbeitszeit voll auslasten dann kann ich auch wieder das nach Pausen geschrei im RD nachvollziehen.
      Wahre Worte.
      Ja, mir ist bewusst dass diese 10 Extraminuten nach jedem Transport keine Pause gemäß Arbeitsrecht darstellen.

      Ich kenne es von eimem Fahrzeug mit ca. neun Stunden Dienstzeit tagsüber, dass man entweder gegen Mittag den Disponenten angerufen hat, um sich seine Pause zu nehmen oder man diese Pause sich bis unmittelbar vor Dienstende aufbewahrt hat, sprich früher Feierabend gemacht hat. Auch das ist nicht arbeitsrechtkonform, aber wo kein Kläger, da kein Richter...

      Naja früher Feierabend machen bzw. die Wache verlassen ist grob fahrlässig...

      und kann nicht nur für den Arbeitnehmer sondern auch für den Arbeitgeber rechtliche Konsequenzen haben.

      Gruß
    • Bloss dass diese 10 Extra-Minuten nach jedem Transport bei einer 8h-Schicht einfach mal einen kompletten Einsatz bedeuten der von dieser Schicht nicht gefahren wurde. Wenn man sowas in der Industrie macht, eskaliert man schnell die Abmahnungsleiter hoch wegen Arbeitsverweigerung. Und das zu Recht. Ich rede jetzt nicht von notwendigen Dingen wie kurz was Trinken oder der Toilettengang, sondern dieses bewusste Rumgammeln im Status 8 zum Ratschen und dem Rauchen der zweiten Zigarette.

      Da muss von beiden Seiten was kommen; Arbeitgeber die im Krankentransport eine richtige definiert arbeitsfreie Pause gemäss ArbZG ermöglichen und Mitarbeiter die in normaler Geschwindigkeit arbeiten und nicht im 8er rumgammeln.

      Und zurück zur Sim: Ich kann mir da ein paar Lösungen vorstellen, die ich aber mangels eigener Leitstelle nicht testen kann:
      Je Fahrzeug ein Dummy "Fahrzeug FRN in Pause schicken", dass für einen Status 6 des Fahrzeugs sorgt wenn der Dummy alarmiert wurde und das pausenwillige Fahrzeug gerade keinen Einsatz hat. Oder eventuell je Wache ein Gebietsabsicherungspunkt "In Pause" der genau auf der eigentlichen Wache liegt.

      The post was edited 2 times, last by dens ().