Landkreis vergibt Rettungsdienst ohne Ausschreibung.

    • RFSW wrote:

      Ich werde dort mal in der Kreisverwaltung anrufen und vorschlagen, dass Du das in die Hand nimmst.
      Das hat nichts damit zutun dass ich behaupte alles besser zu können, nur stelle ich gewisse Kompetenzen in Frage. Es kann einfach nicht sein dass man als Behörde halbfertige Ausschreibungen raus gibt und diese dann wiederruft, man als Amtsleiter falsche Informationen verbreitet nur um für wenig Aufruhr zu sorgen und man scheinbar intern komplett widersinnige Entscheidungen trifft. Die Privatwirtschaft kann sich nicht mal ansatzweise erlauben so zu arbeiten, aber da die Behörde praktisch nichts zu verlieren hat (Im Vergleich zur freien Wirtschaft) geht so ein Rumgeschlampe?

      Eine Behörde MUSS offen mit Fehlern umgehen, und auch offen mit der Bevölkerung kommunizieren (Dazu eventuell mal die Links ganz am Anfang lesen). So ein rumgemurkse wie bisher sorgt eben einfach nur für Chaos.

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    • Klar, die Behörden sind eine Sache. Wer verursacht denn aber solch Chaos? Nicht selten ist es doch das DRK, was gerne alle Ausschreibungen einheimst, dann aber feststellt, daß es mit dem Personal knapp wird und/oder (warum auch immer) das Geld ausgeht..
      Avatar: RK Arnstadt 14/82-1 (Blanko: Chr2)
      Leitstelle Ilmkreis/Thüringen ID 27662

      Nein, Thüringen ist kein Entwicklungsland! Als ob sich hier was entwickeln würde...
    • MrMaxFireman wrote:

      RFSW wrote:

      Ich werde dort mal in der Kreisverwaltung anrufen und vorschlagen, dass Du das in die Hand nimmst.
      Das hat nichts damit zutun dass ich behaupte alles besser zu können, nur stelle ich gewisse Kompetenzen in Frage. Es kann einfach nicht sein dass man als Behörde halbfertige Ausschreibungen raus gibt und diese dann wiederruft, man als Amtsleiter falsche Informationen verbreitet nur um für wenig Aufruhr zu sorgen und man scheinbar intern komplett widersinnige Entscheidungen trifft. Die Privatwirtschaft kann sich nicht mal ansatzweise erlauben so zu arbeiten, aber da die Behörde praktisch nichts zu verlieren hat (Im Vergleich zur freien Wirtschaft) geht so ein Rumgeschlampe?
      Eine Behörde MUSS offen mit Fehlern umgehen, und auch offen mit der Bevölkerung kommunizieren (Dazu eventuell mal die Links ganz am Anfang lesen). So ein rumgemurkse wie bisher sorgt eben einfach nur für Chaos.
      Hast Du Dich überhaupt schon mal mit dem Vergaberecht beschäftigt? Ausschreibungen können auch aufgehoben werden, wenn konkrete Gründe dafür vorliegen. Und die Behörde hat durchaus etwas zu verlieren, denn sie kann ggf. schadenersatzpflichtig werden (wenn sie denn geschlampt hat).

      Habe ich es ggf. überlesen oder bist Du schon einmal darauf eingegangen, warum Du so emotional auf dieses Thema reagierst?
    • Etwas, ja. Aber wo kommen wir denn hin wenn wir alles, was man irgendwie raus gibt dann doch wieder zurück ziehen kann? Lieber ordentlich prüfen, dafür gerne auch länger brauchen, aber dann bitte so dass vernünftige Sachen bei rum kommen. Und? Zahlt eh der Steuerzahler, juckt weder die Amtsleiter, noch den Landrat.

      Emotional, naja... Mich stört eben dieses Rumgeschlampe in "meinem" Landkreis, vorallem im Dezernat BKR. Ist ja nicht der erste Vorfall, andere Kreise bekommen das wie auch immer besser auf die Reihe.
    • MrMaxFireman wrote:

      Etwas, ja. Aber wo kommen wir denn hin wenn wir alles, was man irgendwie raus gibt dann doch wieder zurück ziehen kann? Lieber ordentlich prüfen, dafür gerne auch länger brauchen, aber dann bitte so dass vernünftige Sachen bei rum kommen. Und? Zahlt eh der Steuerzahler, juckt weder die Amtsleiter, noch den Landrat.

      Emotional, naja... Mich stört eben dieses Rumgeschlampe in "meinem" Landkreis, vorallem im Dezernat BKR. Ist ja nicht der erste Vorfall, andere Kreise bekommen das wie auch immer besser auf die Reihe.
      Um diese Bedingungen zu ändern bleiben Dir wohl nur drei Wege:

      1) Starte eine (sinnvolle) Petition zur Änderung des sächsischen LRettDG und sammle tausende Unterschriften.

      2) Studiere und werde selbst Amtsleiter (dann kannst ein wenig Einfluss nehmen)

      3) Werde politisch aktiv und nimm mehr Einfluss auf die Gesetzgebung. Einige Parteien suchen ja gerade nach neuen Gesichtern, weil ihnen die Ideen ausgehen.
    • MrMaxFireman wrote:

      1) Was hat das Rettungsdienstgesetz jetzt mit Ausschreibungen zu tun? Schließlich war das gerade noch das Thema...

      2) Eine Möglichkeit, durchaus. Jedoch jetzt nicht unbedingt der Job den ich bis zur Rente machen möchte. Gibt da sichere welche die da mehr Elan zu hätten.

      3) Schon dabei... ;)
      1) Da fehlen wohl noch ein paar Pfennige bis der Groschen fällt, was? So schwer ist das doch nicht.

      2) Dann bleib an der Basis und ärgere Dich weiter. Du müsstest den Job auch nur bis zur Pension machen... ;)

      3) Gut. Wir hören von Dir?
    • Bevor es hier zu albern wird, sollte mancher lieber mal hinterfragen, ob er z. B. die sinnvolle Nutzung der Zitatfunktion in einem Forum verstanden hat. :whistling: ;)


      Zu 1) Warum man für eine geräuschlose (sprich problemfreie) Ausschreibung gleich die gültige Gesetzeslage ändern muss, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Und ich habe nach eigenem Empfinden genug Kleingeld.

      Das unterstellte "Rumgeschlampe" sehe ich übrigens eher als sehr subjektive Einschätzung, die unter fehlender Kenntnis der internen Abläufe der Verwaltung leidet. Es gehören oft mehrere Seiten zum Entstehen von Problemen.
    • coswiger wrote:

      Bevor es hier zu albern wird, sollte mancher lieber mal hinterfragen, ob er z. B. die sinnvolle Nutzung der Zitatfunktion in einem Forum verstanden hat.
      Wenn das ein Hinweis an meine Person war, was bitte stört Dich an der Art und Weise wie ich Zitate in den Dialog einfüge? Mir ist halt wichtig, dass ein Leser auch den Zusammenhang einer Antwort versteht. Gerade andere, vielleicht noch nicht beteiligte User. Oder wenn Beiträge erst später beantwortet werden können.


      coswiger wrote:

      Zu 1) Warum man für eine geräuschlose (sprich problemfreie) Ausschreibung gleich die gültige Gesetzeslage ändern muss, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Und ich habe nach eigenem Empfinden genug Kleingeld.
      Gut, ein halber Punkt geht hier an Dich. Natürlich können Ausschreibungen auch korrekt (und am besten sinnvoll) über die Bühne gehen. Hier wollte ich einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl platzieren, der darauf gezielt war, dass es in Deutschland auch viele Kreise gibt, die nicht ausschreiben müssen. Weil es dort einen kommunalen Rettungsdienst gibt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ein großer Anhänger des kommunalen Modells bin. Letztendlich ist es für die Mitarbeiter immer besser. Das sagt mir meine Erfahrung. Und der Trend hält hier auch noch weiter an, dass Personal versucht sich einen Platz im öffentlichen Dienst zu sichern. So verliert man gutes Personal. Auch ich habe vor mehr als 18 Jahren nicht anders gehandelt. Und warum? Weil regelmäßige Ausschreibungen das Personal in Angst versetzt hat. Die Gehaltsschraube drehte sich vor 20 Jahren immer weiter nach unten. Die Arbeitsbedingungen wurden immer schlechter. Daher verbinden viele Retter den Begriff "Ausschreibung" mit nichts Gutem. Erst in den letzten Jahren sind diese (hier) besser geworden. Ich bin mir sicher, dass ein sehr großer Teil der sächsischen Retter auch das kommunale Modell im Rettungsdienst bevorzugen würden, wenn sie denn die Wahl hätten. Gehen wir da beide konform? Und wenn der Kollege tatsächlich politisch aktiv wird (oder ist), dann könnte er ggf. mal in die Gelegenheit kommen die Bedingungen im Hamsterkäfig zu ändern.

      coswiger wrote:

      Das unterstellte "Rumgeschlampe" sehe ich übrigens eher als sehr subjektive Einschätzung, die unter fehlender Kenntnis der internen Abläufe der Verwaltung leidet. Es gehören oft mehrere Seiten zum Entstehen von Problemen.
      Hier stimme ich Dir voll zu. Ich denke auch, dass es sich um eine subjektive Einschätzung handelt.
    • Zitate können durchaus das Verständnis einer Diskussion verbessern, aber auch die Übersichtlichkeit und damit den Lesefluss behindern. Sie sind aber überflüssig, wenn du, wie z. B. gestern mehrfach geschehen, die direkt folgende Antwort verfasst - das kann man auch ohne Zitat nicht missverstehen. Zudem ist es meist sinnvoller, nur relevante Teile einer vorangegangenen Äußerung zu zitieren, nicht stumpf den kompletten Text. Nicht umsonst ist das Feld "Antworten" am Seitenende farbig und das Zitieren erscheint erst beim Mouseover. Aber das Thema haben unsere Mods hoffentlich im Auge. ;)

      Ja, zumindest die Möglichkeit einer Kommunalisierung würde ich bevorzugen. Es fehlen jedoch zumeist die Einblicke, ob die mancherorts schlechte Stimmung aus der Unsicherheit durch die nun praktizierte Ausschreibungspflicht oder interne Misswirtschaft entstanden ist - oder aus einer Kombination von beidem. Der erzeugte Wettbewerbsdruck spart der Allgemeinheit vielleicht einige Euro, das geschieht aber eben auf dem Rücken des Personals. Eine langfristig sichere Organisation auf kommunaler Ebene kann da im Sinne aller durchaus die bessere Wahl sein. Im hier thematisierten Landkreis Meißen hat man bereits mit der abgewendeten Privatisierung der örtlichen Krankenhäuser gute Erfahrungen gemacht.


      (Guck, das ging jetzt auch ohne Zitat.) ;)
    • coswiger wrote:

      Das unterstellte "Rumgeschlampe" sehe ich übrigens eher als sehr subjektive Einschätzung, die unter fehlender Kenntnis der internen Abläufe der Verwaltung leidet. Es gehören oft mehrere Seiten zum Entstehen von Problemen.
      Trotzdessen bleibt die Frage: Wie kann es sein dass man eine so wichtige Ausschreibung verpatzt, und vorallem diese erst nach zwei oder drei Monaten (Oder warns noch mehr?) erst zurückzieht? Beim Amt darf sowas nicht passieren, und wenn doch, dann bitte mit einer klaren Aufarbeitung, sodass dieser Fehler zukünftig vermieden werden kann.


      coswiger wrote:

      Ja, zumindest die Möglichkeit einer Kommunalisierung würde ich bevorzugen.
      Ich glaube hier ist sich jeder einig. Oder sind, aus reiner Interesse, jemanden Nachteile infolge der Kommunalisierung des Rettungsdienstes bekannt?
    • Ehrlich gesagt habe ich noch nicht ganz erfasst, weshalb die Ausschreibung überhaupt erneut gestartet wurde. Gings nur um die Mitwirkung im KatS, ums Geld? Entsprechend kann ich keine daraus entstandenen Nachteile erkennen, erst recht keinen Zusammenhang zu der aktuellen Situation in Großenhain. Welche Fehler der Verwaltung kritisierst du bzw. wünschst du aufgearbeitet?

      Die von Teilen des Kreistages im Juli bemängelten fehlenden Mindestbedingungen fürs Personal lassen sich ohne die Mitwirkung der Kassen wohl eh kaum durchsetzen. Ob man RD und KatS vertraglich verknüpfen sollte, ist eine schwierige Frage. Fakt ist: In den letzten Jahren waren die Wachbetreiber größtenteils nicht für die drei Einsatzzüge zuständig, lediglich in zwei RWB wurde eine meines Wissens freiwillige SEG als Ergänzung gestellt. Hat auch funktioniert, die Welt ging nicht unter. Wesentlich problematischer sehe ich da, wenn mancher in Haupt- und Ehrenamt nur das eine präferierte Logo tragen möchte. Wenn die Bedingungen passen, ist der Name doch zweitrangig. Kommunale RD werden im ehrenamtlichen Bereich ja in der Regel auch von den HiOrg unterstützt, ein Monoplist in allen Sparten ist selten.
    • Auch wenn das jetzt etwas schroff klingt, aber lest ihr/du überhaupt alles was ich am Anfang noch mit hinzugefügt hab? Um die Antwort kurz vorweg zu nehmen: Ja, ging es größtenteils.

      Aber du, @coswiger solltest ja eigentlich die Probleme eh kennen, den anderen werf ich aufgrund mangelnder Ortskenntnis garnichts vor, aber wir beide hatten den offenen Brief der Grünen (gruene-meissen.de/meldung/arti…baa149cf0e471f396c2050f0a) schon ma als Thema. Zudem hab ich alles (!) am Anfang nochmal verlinkt. Wenn man dann nicht alles liest, weiß ich nicht recht wie man sich an der Diskussion beteiligen kann.

      Hier nochmal die drei wichtigsten:
      gruene-meissen.de/meldung/arti…baa149cf0e471f396c2050f0a
      sz-online.de/nachrichten/inter…l-in-meissen-3977990.html
      sz-online.de/nachrichten/drk-g…ndratsamt-an-3973823.html

      Um eine politische Debatte vorweg zu nehmen: Ich unterstützte weder explizit DRK noch die Grünen, es könnte hier genau so um den ASB und die NPD gehen, mir wumpe.
    • Nichts für ungut, aber dafür, wie du das durchaus interessante Thema hier aufgebaut hast, lehnst du dich grad etwas weit aus dem Fenster. Ich kann an einigen Stellen durch meinen lokalen Bezug noch folgen, aber die anderen User vermutlich nur schwer. Ich werde deshalb nochmal ein paar Fakten sortieren, korrigieren oder hinterfragen (primär basierend auf dem Ausgangspost des Threads).

      - Überschrift des Threads: Stimmt so nicht. Es wurde zweimal ordnungsgemäß ausgeschrieben (2013 und 2018). Aufgrund zweier Sonderfälle, nämlich der Nichterfüllung der vereinbarten Leistungen in zwei RWB (2017) sowie fehlender Angebote für einen RWB (2018) war je eine Übergangslösung für die Zeit bis zum Abschluss der erneuten ordnungsgemäßen Ausschreibung (2018 und 2019) erforderlich.

      - Struktur erster Absatz: Der erste Link bezieht sich auf die mangelhafte Leistung in 2017, der Text auf die fehlenden Gebote in 2018. Eventuell sollte der Link nicht zu Beginn stehen (steht weiter unten ja erneut), verwirrt jedenfalls.

      - Inhalt erster Absatz: Stimmt so nicht. Weder erfolgte etwas "von einer Sekunde auf die andere" noch "ohne Ausschreibung". Seit Mitte Juli wurden die Gebote geprüft, die nur für 2019 beschlossene Vergabe an den MHD erfolgte Ende Oktober nach internen Verhandlungen mit mehreren möglichen Betreibern. Weiterhin falsch ist, dass die Ausschreibung "aufgrund von Fehlern in der ersten Ausschreibung doppelt erfolgte" und "wohl vereinbart [wurde,] dass der bisherige, langjährige Betreiber, die DRK Rettungsdienst Großenhain gGmbH, den Rettungsdienst zunächst bis zum 30.06.2019 weiterhin durchführt". Es gab eine Berichtigung, in der die Teilnahmekriterien hinsichtlich Liquiditätsnachweis und Geschäftsführer ergänzt wurden. Eine Vereinbarung mit dem DRK gab es nicht, man stand lediglich in am Ende erfolglosen Nachverhandlungen. Darauf war ich auch bereits in Post 34 eingegangen.

      - Die verlinkten Texte thematisieren teils neue Punkte, die das Verständnis des Ganzen eher erschweren. Hier geht es, garniert mit lokalpolitischen Frotzeleien, um die von mehreren DRK-KV bemängelte Vernachlässigung der Verbindung von RD und KatS sowie die Anregungen einiger Kreistagsmitglieder, man solle Mindestbedingungen für die Personalgestaltung im RD formulieren und allgemein den Kreistag besser einbeziehen. Warum man erst zum Ende der Bieterfrist Kritik äußerte, lasse ich mal im Raum stehen. Ob diese Artikel für die Ausgangsthematik "Vergabe, da kein Angebot" unbedingt notwendig sind, wage ich zu bezweifeln.

      - Auf Seite 3 kritisierst du Aussagen aus dem LRA (wieder zum alten Fall von 2017) und forderst den offenen Umgang mit "Fehlern". Deine weiteren Äußerungen bauen darauf auf, dürften aber durch meine o. g. Berichtigungen zumindest infrage stehen.

      Nach erwiesener Sichtung der von dir gegebenen sowie eigenständig recherchierter Quellen und vorhandener Sachkenntnisse erkenne ich weiterhin nicht, worauf deine Vorwürfe gegenüber dem LRA basieren, wenn nicht auf Missverständnissen, falschen Informationen oder auch internem Wissen, das für uns aber nicht nachvollziehbar ist. Deshalb abschließend die Frage: Was möchtest du hier jetzt diskutieren? Das SächsRettDG samt Veränderungsansätzen, die verwaltugsinternen Abläufe einer RD-Vergabe, die (kurzfristige) Leistungsfähigkeit einzelner HiOrg, Sinn und Auswirkungen des Vergabeergebnisses, lokalpolitische Streitereien? Die von dir unterstellte "Schlamperei" habe ich meiner Meinung nach teilweise entkräftet, für Kritik an Abläufen im LRA ist das Forum mangels Einfluss eher nicht geeignet (was ja bereits etwas sarkastisch erwähnt wurde). Wir diskutieren hier sicherlich gern interessante Themen, nur fehlt es deinen Beiträgen etwas an Struktur. Den Usern deshalb mangelnde Recherchebereitschaft vorzuwerfen, finde ich unangebracht.

      Also: Hilf uns, dir zu helfen. ;)
    • coswiger wrote:

      Zitate können durchaus das Verständnis einer Diskussion verbessern, aber auch die Übersichtlichkeit und damit den Lesefluss behindern. Sie sind aber überflüssig, wenn du, wie z. B. gestern mehrfach geschehen, die direkt folgende Antwort verfasst - das kann man auch ohne Zitat nicht missverstehen. Zudem ist es meist sinnvoller, nur relevante Teile einer vorangegangenen Äußerung zu zitieren, nicht stumpf den kompletten Text.
      So, nun habe ich wieder Zeit zum Antworten gefunden. Und ich zitiere Dich mal trotzdem.

      Ich stimme Dir soweit zu, dass eine größere Menge (oder besser: Unmengen davon) in einem Beitrag die Übersichtlichkeit zerstören können. Jedoch gibt es auch ein "aber", nämlich: Umfangreiche Diskussionen arten manchmal so aus, dass man den Bezug seiner Antwort irgendwie darstellen muss. Ich finde solche dann allerdings auch zu anstrengend. Hier, wie in diesem Fall, finde ich es angenehm. Okay ist es, da ist dann auch der Teil meiner Zustimmung, dass direkte Antworten auf eine (!) inhaltliche Frage bzw. Beitrag gut zuzuordnen sind. Jetzt sind hier wieder mehrere Beiträge gepostet worden, weshalb ich es in dem Fall sinnvoller finde den Bezug zu meiner Antwort herzustellen. Die Frage ist auch wer überhaupt Zitatregeln in Foren, also beim Dialog zwischen zwei oder mehreren Personen, vorgibt? Gibt es denn seitens der Moderatoren oder des Admins eine entsprechende Vorgabe, eine Art Foren-Netiquette, die als Regeln für ein soziales Kommunikationsverhalten hier herangezogen werden können? Bekannt ist mir keine. Ich glaube auch, dass die Moderatoren schon froh darüber sind, wenn sich zwei (oder mehrere) User sachlich zu einem Thema auseinandersetzen, sowie der Satzbau irgendwie Sinn ergibt, damit man überhaupt was verstehen kann. Ansonsten sind mir Zitatregeln nur aus dem Studium bekannt. Und selbst dort machen die Universitäten und Hochschulen ganz oft was sie wollen (z. B. ihren eigenen Stil im Rahmen von Oxford oder Harvard). Also meine allgemeine Einschätzung: Du wirst wohl damit leben müssen. Ich hoffe jedoch, dass wir den inhaltlichen Dialog weiterführen können. Denn den fand ich bisher sehr interessant.

      The post was edited 1 time, last by RFSW: Rechtschreibung - mit dem Handy. ().

    • RFSW wrote:

      Ich glaube auch, dass die Moderatoren schon froh darüber sind, wenn sich zwei (oder mehrere) User sachlich zu einem Thema auseinandersetzen, sowie der Satzbau irgendwie Sinn macht, damit man überhaupt was verstehen kann.
      Naja, unsere Ansprüche sind schon etwas höher, werden jedoch in der Tat dann und wann von der Realität eingeholt.
      Aber es ist schon so, dass wir (auch dich schon) dann und wann auf verschiedene Dinge hinweisen, die uns auffallen, auch was umfangreiches, langes und unnötiges Zitieren angeht.
      Ansonsten appelliere ich da, vor allem bei etablierten Usern, auch an den gesunden Menschenverstand.
      Forenregeln und eine Art Netiquette hatten wir mal vor längerem intern diskutiert und auch mal angefangen. Das Ganze wurde jedoch aus Zeitgründen und wahrscheinlich unterschwellig fehlenden akuter Notwendigkeit nicht weiterverfolgt.

      Und damit zurück zum Thema!
      Liebe User, Antworten auf nahezu alle Fragen zur Sim liefert euch unser Wiki. Dort ist detailliert erklärt, was ihr bei LstSim alles machen könnt und es gibt Lösungen für viele Probleme! Wir empfehlen allen Leitstellenerbauern ausdrücklich sich dort zu informieren!
      Auch interessant: FAQ
    • MrMaxFireman wrote:

      Aber du, @coswiger solltest ja eigentlich die Probleme eh kennen, den anderen werf ich aufgrund mangelnder Ortskenntnis garnichts vor, [...]
      Diesen Vorwurf verstehe ich nicht so ganz. Vielleicht magst Du diesen noch einmal kurz erklären?

      Fakt ist jedoch, dass sich das Ausschreibungsrecht von Sachsen nicht von dem in Bayern, Thüringen oder in Niedersachsen unterscheidet. Denn das ist in ganz Deutschland bzw. Europa (EU) gültig. Einzig und alleine die förderale Struktur der Bundesrepubilk Deutschland erlaubt es den Ländern, dass diese ihre Gefahrenabwehrgesetze selbstständig definieren können. Und selbst dort gibt es viele Bereiche, die sich untereinander sehr ähnlich sind. Es sind eben nur Details, die einen entsprechenden Ausschlag geben. Einen konnten wir zusammen ja schon feststellen. Nämlich das ein reiner kommunaler Rettungsdienst bei euch eben (leider) nicht möglich ist. Es kommt daher etwas blöd rüber, wenn man Kollegen vom Fach durch die Blume als unwissend bezeichnet, nur weil diese Pusemuckelhausen in Sachsen nicht kennen. Ansonsten komm am besten mal vorbei und ich zeige Dir, dass das Paradis nicht im Himmel ist und Texas nicht in den USA liegt. ;)
    • coswiger wrote:

      - Überschrift des Threads: Stimmt so nicht.
      Ich kann ja nochmal kurz erläutern wieso/weshalb/warum: Auf die Ausschreibung bewirbt sich keiner, das DRK ist jedoch bereit zu den alten Konditionen den Wachbereich um mindestens ein halbes Jahr weiter zu betreiben. Dass passt dem LK aber scheinbar ne, also schiebt man das mal schnell dem MHD zu, ohne Ausschreibung. Das ganze kann man ja nicht mit 2017 vergleichen, da war der Grund ein völlig anderer, jetzt gehts doch einfach nur darum dass das DRK Grh dem LK zu unwirtschaftlich ist. So verständlich genug für dich?


      coswiger wrote:

      Was möchtest du hier jetzt diskutieren?
      Ganz kurz gefasst: Ich wollte nur eure Meinung dazu, nicht mehr.


      Den Rest haben wir ja schon größtenteils privat geklärt, um das hier jetzt nochmal aufzuschlüsseln fehlt mir ehrlich gesagt auch die Muße, denn überreden und überzeugen kann ich, und will ich hier ja auch niemanden. Das LRA Meißen als prinzipiell scheiße darzustellen wäre auch falsch, nur habe ich in einigen Punkten eben etwas zu kritisieren, was noch lange nicht heißt dass jeder meine Meinung teilen muss. Ich kann die hier nur kundtun.




      RFSW wrote:

      Diesen Vorwurf verstehe ich nicht so ganz. Vielleicht magst Du diesen noch einmal kurz erklären?
      Gerne doch. Als hier einheimische befassen wir (coswiger und ich) uns natürlich vmtl etwas mehr mit dem ganzen als du und die anderen. Da das alles schon öfters und länger bei uns Thema war, ging ich von aus, dass coswiger weiß wo die Probleme liegen, bzw. was halt in der Kommunalpolitik Sache ist. Das alles kann ich ja aber ne von Auswärtigen erwarten, logischerweiße. Das war eigentlich null aufs RD-Gesetz bezogen, eben eher auf Kommunalpolitik und Artikel der Lokalpresse.

      The post was edited 1 time, last by MrMaxFireman ().