Sichtungs-Zeit

    • Manu Schwarzenberger wrote:

      Abgesehen davon ist es in Bayern auch nicht unüblich bei länger andauernden Einsätzen der FW eine SEG oder UG-Rett mit dem RTW zu alarmieren, damit die dann den Regel-RTW rauslösen.
      Richtig, wobei es in der Sim ja keine solchen "stundenlangen" Absicherungseinsätze gibt. Und nicht benötigte Rettungsmittel sind ja sowieso wieder "rausgelöst", sobald die Sichtungszeit vorüber ist :)
      ILS Region INGOLSTADT - ID 1426
      Stadt Ingolstadt - Lkr. Eichstätt - Lkr. Neuburg-Schrobenhausen - Lkr. Pfaffenhofen a.d. Ilm
    • SJonny wrote:

      Zumal deine Aussage nicht stimmt. Auch bei größeren Bränden oder Feuerwehreinsätzen ohne Verletzten kommt es (nicht selten) vor, dass mehr als ein Rettungswagen zur Absicherung parat stehen. Auch Absicherungen mit Notarzt sind - hier zumindest - gar nicht so abwegig. Ich denke da wie gesagt an größere Brände, Gefahrenstoffaustritte oder auch Absicherungen für die Polizei (SEK-Einsätze etc.) wo meistens auch ein Arzt zur Absicherung vor Ort sein sollte.
      Ich denke aber, wir sind uns einig, dass es keinen Sinn macht, unbedingt alle alarmierten Fahrzeuge dort stehen zu lassen. Beispiel, wenn ich nen KTW als First Responder zu nem Feuer schicke, oder direkt den großen roten MANV-Knopf drücke und 4 NEF und 12 RTW schicke, dann aber - im Sinne der Sim - keine Patienten da sind, machts ja keinen Sinn, 4 NEF und 12 RTW für den gesamten Einsatz da stehen zu lassen. Da behalte ich mir z.B. 1 NEF und 3 RTW da, aber das wars dann auch.
      Ich wollte damit eigentlich auch nur sagen, dass es gar nicht soo einfach ist, wie dargestellt, da es deutlich mehr als 4 Variationen bei so etwas gibt.
    • TheOssi wrote:

      SJonny wrote:

      Zumal deine Aussage nicht stimmt. Auch bei größeren Bränden oder Feuerwehreinsätzen ohne Verletzten kommt es (nicht selten) vor, dass mehr als ein Rettungswagen zur Absicherung parat stehen. Auch Absicherungen mit Notarzt sind - hier zumindest - gar nicht so abwegig. Ich denke da wie gesagt an größere Brände, Gefahrenstoffaustritte oder auch Absicherungen für die Polizei (SEK-Einsätze etc.) wo meistens auch ein Arzt zur Absicherung vor Ort sein sollte.
      Ich denke aber, wir sind uns einig, dass es keinen Sinn macht, unbedingt alle alarmierten Fahrzeuge dort stehen zu lassen. Beispiel, wenn ich nen KTW als First Responder zu nem Feuer schicke, oder direkt den großen roten MANV-Knopf drücke und 4 NEF und 12 RTW schicke, dann aber - im Sinne der Sim - keine Patienten da sind, machts ja keinen Sinn, 4 NEF und 12 RTW für den gesamten Einsatz da stehen zu lassen. Da behalte ich mir z.B. 1 NEF und 3 RTW da, aber das wars dann auch.Ich wollte damit eigentlich auch nur sagen, dass es gar nicht soo einfach ist, wie dargestellt, da es deutlich mehr als 4 Variationen bei so etwas gibt.
      Da ist der springende Punkt: Es geht ja nur um die Sichtungszeit, nicht um den gesamten Einsatz. Sollte die erste Lagemeldung bereits z.B. aussagen "es befinden sich 5 Patienten am Einsatzort", kann man als Leitstellenspieler ja den Großteil der alarmierten Kräfte wieder abziehen. Ebenso falls die Rückmeldung "bestätigtes Feuer, wir bleiben zur Absicherung" kommt und keine Patienten vor Ort sind. Nach der Sichtungszeit wird ja sowieso wieder heimgeschickt was nicht benötigt wird.

      Gruß
      Jonny
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    • RiffRaff wrote:

      Man müsste also - wenn man es realistisch möchte - die Fälle Sichtung und Behandlung technisch unterscheiden, was sicher ein großer Aufwand ist und dann im nächsten Schritt die Behandlung weiter unterteilen.
      Das kommt halt davon, wenn man Sonderfälle über Notlösungen darstellt - hier die Sichtungszeit für eine Behandlungszeit.

      Man könnte ambulante Behandlungen so lösen, dass auch bei solchen Einsätzen ein Pat mit entsprechender "Transportfähigkeit" generiert wird, aber dem Patienten (oder dem Einsatz) ein Flag "Kein Transport" zugeordnet wird und sich die Rettungsmittel bei Erreichen der 100% "Transportfähigkeit" dann freimelden.
    • Jetzt wurde noch ein dritter Fall mit in die Diskussion eingebracht: die Bereitstellung. Dadurch gibt es natürlich noch viel mehr Varianten.
      Auch die Bereitstellung wird technisch derzeit per Sichtung realisiert.

      Das man dies alles technisch anders lösen kann, ist sicher richtig. Dennoch sind alle Änderungen erst einmal programmiertechnische Eingriffe - soweit ich das beurteilen kann.

      Ich denke, alle sind sich einig, dass die Trennung der drei Bereiche richtig wäre und es grob wie folgt realisiert sein müsste:
      - Sichtung (Ankunft und zählen der Verletzten) 3-10 Minuten (je nach Lage) + 15 Sekunden für jeden Verletzten. In dieser Zeit bleiben alle Fahrzeuge vor Ort. Je nach Rückmeldung Wechsel: entweder zur Bereitstellung oder zur (realisierten) zweite Sichtung (x Patienten vor Ort => Prüfung Verletzungsmuster).
      - Bereitstellung: Je nach Lage bleibt ein RTW (oder mehr, ggf. ein NA) vor Ort, alle anderen Fahrzeuge fahren heim. Als Add on wäre die Ablösung durch OV-RTWs, Hintergunddienste, Rufbereitschaften, SEGn etc. super
      - ambulante Behandlung: 1 RTW (und 1 NEF) bleiben vor Ort, alles andere dreht ab / meldet sich frei.


      Da dies in naher Zukunft wahrscheinlich nicht realisiert wird (aufgrund des Aufwands), bleiben folgende Fragen offen:
      1.) Vorschlag: Alle Fahrzeuge bleiben vor Ort
      Dagegen spricht, dass dies nach meiner Einschätzung auch programmiertechnischer Aufwand bedeutet und die Fälle Bereitstellung und ambulante Versorgung hier darunter leiden würden.
      2.) Vorschlag: Zeiten der Sichtung verlängern:
      Dagegen spricht, dass - wenn keine Verletzen vor Ort sind - ein Fahrzeug länger gebunden bleibt, alle anderen sich frei melden. ==> Es würde also noch unrealistischer werden.
      3. (ursprünglicher) Vorschlag: Die Sichtungszeit nach Fahrzeugtyp/-besatzung anpassen.
      Wie schon gesagt bin ich der Meinung, dass in der Realität - wenn überhaupt - die zweite Sichtung länger dauern würde, jedoch nicht das Zählen der Betroffenen.....

      Daher bin ich dafür, erst einmal alles so zu lassen, wie es ist und zu hoffen, dass das Team die beschriebene Trennung als einen der nächsten Punkte angeht.