Generation "Bayern RTW 2016" angekündigt

    • Wo hat AMS groß Plastik das auch kaputt gehen könnte? Wir fahren jetzt seit drei Generationen AMS, Delfis; Delfis 2 und jetzt Delfis Europa und ich kann diese Aussage Null Komma Null unterstützen. Im Bereich des Kasten RTWs gibt es keine bessere Lösung meiner Meinung nach. Bei Koffer hab ich mit dem Tauris wenig bis keine Erfahrung, da würde ich aus meiner Erfahrung im Moment auf Fahrtec gehen.

      @Manu Schwarzenberger ja im S-RTW Bereich ist sicherlich Powerload auf Grund des geringeren Platzbedarfs im Gegensatz zu einer Ladebordwand vorzuziehen, aber S-RTW ist ja in der Regel eh Spezialfall.
    • Lumidor wrote:

      Im Bereich des Kasten RTWs gibt es keine bessere Lösung meiner Meinung nach. Bei Koffer hab ich mit dem Tauris wenig bis keine Erfahrung, da würde ich aus meiner Erfahrung im Moment auf Fahrtec gehen.
      Oh, wenn du die gleichen Erfahrungen gemacht hättest würdest du nicht so reden. Als Patient bist du nicht sicher im Tigis. Ich bin bei einer leichten Kurve (Tempo 35) fast von der Trage gerammelt, und nein der Fahrer ist ordentlich gefahren. Keinerlei Federung - selbst auf einer Federkern Matratze liegt es sich besser.
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    • Was hat jetzt der Ausbau mit der Fixierung auf der Trage und dem Schwingtisch zu tun? Dir ist schon bewusst das weder die Trage noch der Tragentisch von AMS kommt? Der ist wie bei jedem anderem Ausbauer mit dem Fahrgestell verankert. Das was du beschreibst kann zig andere Ursachen haben, wo aber der Ausbauer an letzter Position steht.
    • Ich habe schon des öfteren mit der Powerload-Trage gearbeitet (in unserem KV fährt der S-RTW im Regelrettungsdienst) und haben eine geteilte Meinung. Ähnlich wie du, @Lumidor.

      Lumidor wrote:

      eine Trage die Fix auf Knie Höhe ist
      Das ist wirklich ein Problem, vor allem wenn es darum geht, invasive Maßnahmen am Patienten durchzuführen, beispielsweise einen Zugang zu legen oder zu intubieren, da darf sich der Intubierende fast schon auf den Bauch legen, damit er in die Atemwege sehen kann (überspitzt dargestellt).

      Lumidor wrote:

      wenn du doch mal auf dem Land ins Gelände musst, oder nur paar Treppenstufen in den Hausflur will, hast immer diese scheiß schwere Trage die du reinwuppen musst.
      Das Problem hatte ich gestern erst. Typisches Einfamilienhaus in der Stadt, zum Wohnungseingang gibt's ein 3 Stufen -> Und schwupps hatten wir das erste Problem. Die mit zur Ausrüstung hinzugefügten Rampen für die Powerload (bei uns im Seitenfach), bringen bei diesen 3 Stufen leider garnichts, da die Rampen nicht für so eine Steile Auf- und Abfahrt konzipiert sind. (Haben einen Winkel von etwa 45° würde ich behaupten.) Glücklicherweise hatten wir in dem Fall die Möglichkeit, uns Zugang durch den Garten zu verschaffen - Aber mal ehrlich: Wie oft kommt es vor, dass man nicht die Möglichkeit hat über einen "Hinterausgang" abzutransportieren? Aufgrund der Stange die unten an der Trage von "Rad zu Rad" geht, hat man keine Möglichkeiten die Trage bei so niedrigen Stufen anzuheben, da sonst die Trage aufgrund dieser "Stange" hängen bleibt.

      Ein anderes Problem welches meiner Meinung nach die Powerload darstellt, ist die fehlende Möglichkeit Geräte dranzuhängen, welches vorallem im Intensivtransport einfach nicht denkbar ist.
    • Montero wrote:

      Ein anderes Problem welches meiner Meinung nach die Powerload darstellt, ist die fehlende Möglichkeit Geräte dranzuhängen, welches vorallem im Intensivtransport einfach nicht denkbar ist.
      Also ich wage zu behaupten, dass es dazu sicherlich auch Zusatzfeatures gibt, wie man sie etwa bei der Ausführung "Power Pro XT" kennt."Power Load" ist ja nur das Befestigungssystem - nicht die Trage selbst.

      Edit: Bayern z.B verwendet als Trage die "Power Pro XT", die man sehr wohl mit medizinischen Geräten bestücken kann. Siehe Beispielbild:

    • Schon klar, die allbekannten Stryker-Stangen mit entsprechenden Zusatzmodulen. Jedoch schreibt der Hersteller der Stangen vor, dass eine maximal Belastung von 12 kg stattfinden darf, folglich fällt EKG schon mal beiseite.

      Die Relinge die auf dem Bild abgebildet sind, gibt es an unserer Powerload nicht, wir haben folgende Seitenteile, welche ebenfalls nicht belastet werden sollen.
    • Montero wrote:

      Die Relinge die auf dem Bild abgebildet sind, gibt es an unserer Powerload nicht,
      Die werden derzeit massenhaft an Bestands-RTW ausgeliefert, haben unsere letzte Woche montiert.
      Viele Grüße

      TOM



      - Betreuer offizielle bayerische Leitstellen
      - Besitzer BAMBERG (ID 7190) & ERDING (ID 112)
      - Team NÜRNBERG (ID 73 / 86 / 88 / 89)
      - Team MÜNCHEN (ID 1159)

      - kommissarischer Verwalter INGOLSTADT (ID 1426)
    • SJonny wrote:

      Die Umstellung auf den stärkeren Motor finde ich sehr nett, wobei ich das Abriegeln auf 130 km/h nicht verstehe. Klar sollten die Dinger nicht unbedingt 180 laufen, dafür sind sie einfach zu groß und zu schwer und damit zu gefährlich, aber man hätte ja wenigstens die bisherigen 144 km/h beibehalten können.
      Haben die Dinger nen Retarder? Unsere RTW haben den und mussten deshalb auf 120 km/h gedrosselt werden. Reicht aber im normalen Alltag vollkommen aus. Nur wenns mal bei weiteren Verlegungsfahrten über die Autobahn geht, wäre es manchmal schön zumindest 130 fahren zu können um nicht als rollendes Blaulichthindernis durchzugehen.
    • Manu Schwarzenberger wrote:

      Nein, gibt keinen Retarder. Auch in den aktuellen 2016-ern nicht. Was in Zukunft kommt - who knows... ;)
      Ja, es bleibt mir schleierhaft, warum man keinen Retarder verbaut. Wenn ich mir angucke in welchen Intervallen wir auf den Münchener Innenstadt RTWs Bremsen wechseln und was für einen Aufwand man da mit Ersatzfahrzeugen treiben muss. Ich denke die Kombination aus langfristiger Kostenersparnis und Sicherheitsgewinn überwiegt hier deutlich die einmalige Investitionssumme.
      Aber das gleiche gilt ja genauso für Pressluft und Intersectionlights.
    • Na ja gut, zumindest unsere Retarder müssen alle 17.500 km (erweiterbar auf 20.000) zur Kontrolle, ob ein Retarder also den Reservewagenaufwand minimiert, wage ich zu bezweifeln. Auf meiner kleinen, feinen Landwache bedeutet dieser Kontrollintervall, dass der Wagen 3-4 mal pro Jahr inne Werkstatt muss.

      Dass dafür die normalen Bremsen geschont werden, stimmt natürlich. Zusätzliche Sicherheit ist mEn ein Trugschluss. Der Wagen bremst dadurch ja nicht besser/stärker/was auch immer, es werden einfach nur die regulären Fahrzeugbremsen geschont. So zumindest die Aussage vom ADAC-Fahrtrainer.
      Man muss dazu sagen, dass der Retarderb ei uns ganz normal über Bremspedal läuft. R1, R2, R3, Bremse.
    • TheOssi wrote:

      Na ja gut, zumindest unsere Retarder müssen alle 17.500 km (erweiterbar auf 20.000) zur Kontrolle, ob ein Retarder also den Reservewagenaufwand minimiert, wage ich zu bezweifeln. Auf meiner kleinen, feinen Landwache bedeutet dieser Kontrollintervall, dass der Wagen 3-4 mal pro Jahr inne Werkstatt muss.

      Dass dafür die normalen Bremsen geschont werden, stimmt natürlich. Zusätzliche Sicherheit ist mEn ein Trugschluss. Der Wagen bremst dadurch ja nicht besser/stärker/was auch immer, es werden einfach nur die regulären Fahrzeugbremsen geschont.
      Die Feuerwehr Hamburg gibt bei idealen Bedingungen (sprich trocken) eine Verkürzung des Bremswegs aus 60km/h um 6m an. Für mich ist das ein erheblicher Sicherheitsgewinn.
      Diese häufigen Kontrollen sind mir neu, was für einen Retarder habt ihr denn verbaut? Ich kannte bislang nur die Lösung, dass die beim jährlichen TÜV mitgeprüft werden, oder, wenn vorher, beim Bremsscheiben/-klötze wechseln. Sprich alle 35.000-60.000km.
    • Firekiller wrote:

      Diese häufigen Kontrollen sind mir neu, was für einen Retarder habt ihr denn verbaut?
      Boah, keine Ahnung. Nicht den originalen von Mercedes auf jeden Fall.


      Firekiller wrote:

      Die Feuerwehr Hamburg gibt bei idealen Bedingungen (sprich trocken) eine Verkürzung des Bremswegs aus 60km/h um 6m an.
      Wir hatten das angesprochen beim Fahrsicherheitstraining mit Einsatzfahrzeugen. Der ADAC-Trainer sagte uns da, die zusätzliche Bremswirkung wäre verschwindend gering. Nur halt in Sachen Bremsverschleiß der eigentlichen Bremse würde sich das zeigen.
    • TheOssi wrote:

      Firekiller wrote:

      Diese häufigen Kontrollen sind mir neu, was für einen Retarder habt ihr denn verbaut?
      Boah, keine Ahnung. Nicht den originalen von Mercedes auf jeden Fall.
      Naja, nen originalen Retarder von Mercedes gibt es ja nicht, gibt nur ne Vorrüstung. Wo fährst du denn?

      TheOssi wrote:


      Firekiller wrote:

      Die Feuerwehr Hamburg gibt bei idealen Bedingungen (sprich trocken) eine Verkürzung des Bremswegs aus 60km/h um 6m an.
      Wir hatten das angesprochen beim Fahrsicherheitstraining mit Einsatzfahrzeugen. Der ADAC-Trainer sagte uns da, die zusätzliche Bremswirkung wäre verschwindend gering. Nur halt in Sachen Bremsverschleiß der eigentlichen Bremse würde sich das zeigen.
      Okay, spannend, das war mir nicht bewusst. Muss ich demnächst mal in der Praxis ausprobieren, die Berliner Feuerwehr hat ja mittlerweile auch Retarder, da werde ich mal nen Praxistest machen.
    • Lumidor wrote:

      10 Tage und schon kaputt, wobei ich den Sachschaden nicht glaube kann.
      Doch, weil reparieren ist nicht. Nach Unfall mit entsprechender kinetischer Energie gibt es keine Garantie mehr auf den Schwingtisch. :D Das ist auch der Grund, warum man bei WAS Fahrzeugkoffer nicht umsetzt, wenn das Trägerfahrzeug defekt ist...