LstSim finanziell unterstützen

    • Hallo,

      ich finde es super, dass LSTSIM wieder funktioniert und bin sehr dankbar über das Engagement. Und natürlich werde ich das Projekt auch finanziell unterstützen.

      Grundsätzlich freue ich mich auch immer, wenn freie Projekte wie OSM genutzt werden. Da die Daten von OSM in meiner Region relativ schlecht sind (insbesondere die Stadtteile) und ich schon jetzt viel Zeit in die Korrektur der Daten bei OSM statt ins Spielen von LSTSIM versenkt habe (inkl. Einarbeitung), stellt sich mir die Frage, ob es nicht einfacher wäre, mit dem Geld die Google-Maps-Version für Firmen zu finanzieren.
      Oder ist die kostenpflichtige Google-Maps-Lösung auch voller Fehler und/oder deutlich teurer?

      Ich denke mir: Wenn Google Maps fehlerfrei und finanzierbar wäre, wäre dies vielleicht die bessere Option. Denn so würde das Team sich viel Umbauarbeit ersparen und könnte die gewonnene Zeit in die Weiterentwicklung investieren.

      Bevor ich jetzt in der Luft zerrissen werde: Ich bin auch so sehr zufrieden.
      Es ist nur eine Anfrage / eine Idee und ich akzeptiere auch ein Nein ohne Begründung.
    • RiffRaff wrote:

      Grundsätzlich freue ich mich auch immer, wenn freie Projekte wie OSM genutzt werden. Da die Daten von OSM in meiner Region relativ schlecht sind (insbesondere die Stadtteile) und ich schon jetzt viel Zeit in die Korrektur der Daten bei OSM statt ins Spielen von LSTSIM versenkt habe (inkl. Einarbeitung), stellt sich mir die Frage, ob es nicht einfacher wäre, mit dem Geld die Google-Maps-Version für Firmen zu finanzieren.
      Oder ist die kostenpflichtige Google-Maps-Lösung auch voller Fehler und/oder deutlich teurer?

      Ich denke mir: Wenn Google Maps fehlerfrei und finanzierbar wäre, wäre dies vielleicht die bessere Option. Denn so würde das Team sich viel Umbauarbeit ersparen und könnte die gewonnene Zeit in die Weiterentwicklung investieren.
      Das ist eine berechtigte Frage. Ich hatte mal vor ein paar Jahren angefragt, wie viel die Premier-Lizenz kostet - ab 10000 USD pro Jahr ist man dabei. ;) Das entspricht in etwa dem Zehnfachen der jetzigen Kosten. Es gab mittlerweile leichte Anpassungen an den Lizenzmodellen, es gibt jetzt eine Standard- und eine Premium-Lizenz. Ich denke mal, die Premiumlizenz wird preislich nach wie vor in der selben Liga spielen.

      Man kann zwar bei der Standardlizenz relativ flexibel Volumen dazubuchen, das garantiert allerdings nicht, dass keine Probleme mehr mit der API auftreten (was schon mehr als einmal bei LstSim passiert ist). Außerdem ist es bei der Standardlizenz fraglich, mit welcher Priorität Anfragen unsererseits behandelt werden würden. Das OVER_QUERY_LIMIT-Problem hatte ich beispielsweise im Januar 2013 im Fehlertracker der Google Maps API gemeldet - es steht heute noch auf "Confirmed" ohne offizielles Statement zum weiteren Vorgehen.

      Andere Anbieter wie z. B. Mapbox setzen teilweise auch auf OpenStreetMap-Daten, wodurch das Problem nicht gelöst werden würde. Selbst wenn, die Limits beim Routing und Geocoding des Standardtarifs bei Mapbox würden nicht ausreichen, wodurch die Kosten vermutlich wieder über unserer eigenen Umsetzung liegen würde.

      Wir klären gerade außerdem ab, wie wir bei den OSM-Problemen weiter vorgehen. Eine Möglichkeit wäre es z. B. bei kleinen Städten (Ebene town oder village) den Stadtteil wegzulassen. Das könnte das ein oder andere Problem lösen.
    • Danke für die schnelle und ausführliche Antwort. Und nochmals danke für die tolle Arbeit!
      Unter diesen Umständen ist meine Idee natürlich gestorben.

      Das Stadtteil-Problem lässt sich theoretisch eicht lösen.
      Anstatt Grenzen in OSM einzuzeichnen, haben die Ersteller die Ortsteilmitte oft mit einem Punkt belegt. Das System muss sich dann selbst die Grenzen suchen, was oft schief geht.
      Theoretische Lösung: Punkt löschen und den Stadtteil als Grenze (Fläche) einzeichnen.
      Problem1: Man benötigt Einarbeitungszeit in die Editoren. Hilfreich wäre ein Tutorial, dann könnte jeder bei OSM die Fehler in seinem Bereich schnell selbst lösen.
      Problem2: Manchmal sind vorhandene Grenzen falsch (oder Verwaltungsgrenzen sind nicht Stadtteilgrenzen). Hier ist die Lösung komplizierter und ich würde auch ein Tutorial benötigen.
      Vielleicht fühlt sich ja jemand befähigt, hierzu Anleitungen / Videos zu erstellen?
    • Serhan wrote:

      Wir klären gerade außerdem ab, wie wir bei den OSM-Problemen weiter vorgehen. Eine Möglichkeit wäre es z. B. bei kleinen Städten (Ebene town oder village) den Stadtteil wegzulassen. Das könnte das ein oder andere Problem lösen.
      Da wäre ich dafür. Bzw ich wäre generell dafür den Stadtteil wegzulassen aber da zerreißen mich dann vermutlich die Großstadtleitstellen bei denen der Stadtteil schonmal ganz interessant zu wissen ist^^
      Leitstelle Ennepe, kommen Sie!


      Avatar Leitessen, Chr2 und Westfale
    • Sprockhövler wrote:

      Da wäre ich dafür. Bzw ich wäre generell dafür den Stadtteil wegzulassen aber da zerreißen mich dann vermutlich die Großstadtleitstellen bei denen der Stadtteil schonmal ganz interessant zu wissen ist^^
      Das hast du ganz gut erkannt, aktuell ist es echt toll, dass das mit den Stadtteilen geht, sieht vom Text her vorallem auch deutlich besser aus als mit Google Maps.
      Und in Berlin gibts halt viele Straßen mehrmals, das würde problematisch werden...

    • Wie siehts denn eigentlich mit dem Thema Werbung aus? Bisher wurde noch davon abgesehen, aber die Kostensituation hat sich ja deutlich verändert. Ist zwar nicht grad ein beliebtes Feature (wenn man es denn so nennen kann, da der Begriff meist etwas Positives beschreibt), aber garantiert eine zuverlässige Einnahme...
    • wenn die werbung schlicht und nicht zu groß, blinkend und nervend ist, würde ich meinen adblocker für diese seite ausschalten, nur bei so seiten wo alles blinkt und aufpopt ist man halt froh über adblocker ;)

      ich denke mal, dass wenn es neutrale werbung ist, viele den adblocker ausschalten würden:)
    • Leider sind es auch bei der Überweisung nicht 100%. Etwa 20% gehen nochmal an Steuern drauf (ich gehe davon aus, dass er keine Umsatzsteuer abführen muss - dann gingen etwa 50% weg). Zusätzlich fallen jetzt kosten für eine Steuerberater an (es sei denn er kann das selbst).
    • @Sebastian342 ich denke nicht das man das so pauschal sagen kann. Je nach Bank oder Kontenmodell werden kaum Bankgebühren für eine Überweisung anfallen. Was Du ansprichst ist der steuerliche Aspekt dieser Zahlungen. Serhan wird wohl als natürliche Person steuerpflichtig sein. Insoweit steht im ein Grundfreibetrag zu. Die Zahlungen bezüglich der Sim könnten bei "Übrige Einnahmen - sonstige Leistungen" meiner Meinung nach eingeordenet werden. Dann wäre hier auch noch ein Freibetrag von 256 € im Jahr möglich. Werden allerdings mehr als 256 € eingenommen wird der volle Betrag steuerpflichtig und je nach der persönlichen Situation steuerpflichtig. Wenn man die Sim als Gewerbe sieht wäre eine Gewinn - Verlust Rechnung zu machen. Wenn dann die Einnahmen die Ausgaben nicht übersteigen würden keine steuerlichen Gewinne erziehlt. Man läuft aber Gefahr das man keine Gewinnerzielungsabsicht unterstellt und das alles als Liebhaberrei abtut. Ein anderer Punkt man könnte es auch als Schenkung ansehen und auch da gibt es Freibeträge. Serhan wird sich aber dazu bestimmt Gedanken gemacht haben und sich ggf. steuerrechtliche Beratung antun. Dies wäre auch anzuraten wenn man wirklich einen Förderverein gründen würde und dieser gewisse Kosten tragen sollte. Wenn man Werbung zulassen würde ginge es meiner Meinung nach wieder in Richtung Gewerbe.
      Dieser Beitrag gibt meine persönliche Meinung wieder. Steuerliche Beratung darf in Deutschland nur jemand machen der dazu den notwendigen Berufsabschluss hat. Dieser liegt bei mir nicht vor weshalb ich an Steuerberater ausdrücklich verweise.

      The post was edited 5 times, last by Maria Niemand ().

    • Gebe dir vollkommen recht. Wollte auch nur darauf hinweisen, dass bei weitem nicht das komplette Geld bei ihm ankommt. - Denn man kann es sich mit vielen verscherzen, aber das Finanzamt sollte man nicht vergraulen.

      Ich habe z.B. einmal aus Scherz in einem Forum geschrieben, dass ich ihm auch "eine Warnweste für 5€" schicken könnte. Irgendwann kam dann der Steuerprüfer und meinte zum Schluss nur: "Wo sind die Rechnungen für die Warnwesten?". Ich wusste gar nicht worum es ging und er zeigte mir dann den ausgedruckten Post von einem Jahr vorher.

      Zumindest hier sind die sehr gründlich und bei digitalen Zahlungen haben die auch die Möglichkeit alles zu prüfen. Ergo: Wer da bescheisst, fliegt definitiv irgendwann auf - und das kann dann teuer sein.
    • Das finde ich sehr gut, dass man jetzt recht unkompliziert spenden kann! Wenn es eine monatliche Übersicht geben wird, können sich viele Spendenwillige ja dementsprechend anpassen. Sicherlich gibt es jetzt am Anfang eine größere Welle an Spenden. Persönlich befürchte ich aber, dass viele einfach weiter nur "genießen".
    • Serhan wrote:

      Hier die Übersicht über die Spenden im November 2018: 9 Spender spendeten insgesamt 26,50 Euro. Vielen Dank! :)

      Serhan wrote:

      Hier die Übersicht über die Spenden im April 2019: 8 Spender spendeten insgesamt 23,50 Euro. Vielen Dank! :)

      Serhan wrote:

      Hier die Übersicht über die Spenden im Juni 2019: 9 Spender spendeten insgesamt 28,50 Euro. Vielen Dank! :)

      Serhan wrote:

      Hier die Übersicht über die Spenden im Juli 2019: 9 Spender spendeten insgesamt 38,50 Euro. Vielen Dank! :)

      Serhan wrote:

      Hier die Übersicht über die Spenden im August 2019: 9 Spender spendeten insgesamt 48,50 Euro. Vielen Dank! :)
      :whistling: :whistling: :whistling: :whistling: :whistling: :whistling: :whistling:

      Also ich würde jetzt mal Tippen: 8 Spender haben einen Dauerauftrag eingerichtet :D
      und einer der immer unterschiedliche spendet....
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