ILS Erding inkl. SEG (ID 112)

    • Alex GX wrote:

      Bürgermeister wrote:

      Ich denke, dass es für keinen Rettungsdienst-Mitarbeiter nachvollziehbar ist, wieso es Tages-Wachen gibt. Das macht einfach keinen Sinn: entweder 24 Stunden oder gar nicht.
      Klar, weil der Hinterguglhapfing 71/1 nachts nur alle 3 Monate mal einen Einsatz fährt. Da kann man sich es natürlich leisten, Mitarbeiter fürs Schlafen zu bezahlen :P
      Naja, ma muss ja auch mal sehen was für strecken da gefahren werden bis ma beim Patienten is.
    • Nennt sich Landrettung. Wenn ich überall in zehn Minuten mit einem Sanka sein will und für Duplizitätsfälle auch noch vorsorgen will, kann ich die Vorhaltung verdreifachen. Wobei Bürgermeisterwünsche nicht immer unerhört sind: Das NEF Kempfenhausen (Gemeinde Berg, Landkreis Starnberg) entstand durch den medizinischen Notfall eines Gemeinderatmitglieds der Gemeinde Berg. Es ist aufgefallen, dass der Notarzt sehr lange benötigt hatte und nach dem Motto "wir haben doch eine Klinik im Ort" wurde so das NEF Kempfenhausen in Betrieb genommen, zumindest für unter der Woche tagsüber. Deshalb gab es für viele Jahre mehr NEF als RTW im Landkreis Starnberg. Schau ma mal, was der Bürgermeister und BRK-Retter von Nandlstadt erreichen kann.
    • Finde es gut, dass ein Bürgermeister sich für die örtliche RD-Versorgung interessiert und einsetzt.
      Mir fallen da viiiiiele Flecken in Bayern ein, die echt mies abgedeckt sind.
      Was ich da immer nicht so ganz verstehe: Was bringt ihm die Erhöhung auf 24h, wenn der einzige RTW dann doch gerade beim Einsatz ist, wenn er seinen Herzinfarkt hat?
      Gar nichts. Die Erhöhung auf 24h ist da finde ich sogar die falsche Maßnahme, weil ALEX GX ja schon sagte: Bezahlen für nix.
      Mein Vorschlag wäre ein ganz anderer:
      Wenn dir die medizinische Rund-Um-die-Uhr-Versorgung deiner Bürger so wichtig ist, dann kaufe aus der Stadtkasse ein First-Responder-Fahrzeug, statte es ordentlich aus und verspreche, dass die Stadt für Benzin und Unterhalt aufkommen wird.
      Freiwillige findest du dafür immer, aber nen Bürgermeister, der das ganze dann auch bezahlt: Mangelwahre.


      Nochwas:

      juppes wrote:

      Also laut Homepage (falls ich die die Abkürzungen richtig als Altenerding und Erding gedeutet habe) hatte beide Wehren ihren letzen FR im Juni.
      Ist zwar schon einige Zeit her, aber für alle, die es interessiert, was dahinter steckte: Hier ist der Zeitungsbericht.
      Finde ich übrigens echt einzigartig...(schade!)

      merkur.de/lokales/erding/erdin…-dienst-ein-13865026.html

      The post was edited 1 time, last by Daniii93 ().

    • Daniii93 wrote:

      Wenn dir die medizinische Rund-Um-die-Uhr-Versorgung deiner Bürger so wichtig ist, dann kaufe aus der Stadtkasse ein First-Responder-Fahrzeug, statte es ordentlich aus und verspreche, dass die Stadt für Benzin und Unterhalt aufkommen wird.
      Und genau das ist der falsche Ansatz. Die erweiterte erste Hilfe kompensiert dir zwar die Überbrückungszeit bis zum Eintreffen eines RTW, kaschiert das Problem aber nur. Und: man darf eben nicht vergessen, dass das Ding für die Verbesserung der medizinischen Versorgungsstruktur mit umfangreicher Diagnostik und - was ja auch noch dazu kommt - die Hilfsfrist nicht beeinflusst. Geld bekomme ich dafür auch nicht - der Responder kostet nur.

      Es ist eben nicht Aufgabe der Gemeinde, die Aufgabe des Rettungsdienstes zu "übernehmen". Das passiert aber leider an vielen Stellen. Da hast dann Responder, die im Jahr 400, 500 Einsätze fahren und der RD-Träger lacht sich ins Fäustchen.

      Der Weg des Bürgermeisters ist genau der Richtige.
    • Klar, bis zu ne gewissen Grad gehört es in der Notfallversorgung dazu, RD-Mitarbeiter fürs Rumsitzen zu bezahlen, einfach nur damit ein Gebiet abgedeckt ist, FALLS irgendetwas ist.

      Problem liegt eher in der steigenden Zahl von Notfalleinsätzen, die meist keine Notfälle sind, aber das steht in einem anderen Buch.
    • Manu Schwarzenberger wrote:

      Und genau das ist der falsche Ansatz. Die erweiterte erste Hilfe kompensiert dir zwar die Überbrückungszeit bis zum Eintreffen eines RTW, kaschiert das Problem aber nur. Und: man darf eben nicht vergessen, dass das Ding für die Verbesserung der medizinischen Versorgungsstruktur mit umfangreicher Diagnostik und - was ja auch noch dazu kommt - die Hilfsfrist nicht beeinflusst. Geld bekomme ich dafür auch nicht - der Responder kostet nur.
      Es ist eben nicht Aufgabe der Gemeinde, die Aufgabe des Rettungsdienstes zu "übernehmen". Das passiert aber leider an vielen Stellen. Da hast dann Responder, die im Jahr 400, 500 Einsätze fahren und der RD-Träger lacht sich ins Fäustchen.

      Der Weg des Bürgermeisters ist genau der Richtige.
      Ich verstehe dich nicht, Manu.
      Das Anliegen des Bürgermeisters ist es, den unsäglichen Zustand zu beenden, dass, wenn sein dorfeigener Retter unterwegs oder dienstfrei ist, es gefühlte Ewigkeiten dauert, bis von irgendwo her Hilfe kommt.

      Genau wie du schon sagtest, die Bedarfsplanung kann er nicht oder nur seeehr bedingt beeinflussen.
      Auch der Umstand, dass aus dem Stellplatz eine Rettungswache werden sollte, ändert nichts daran, dass es wieder gefühlte Ewigkeiten dauert, bis Hilfe kommt, wenn er dann ausgeflogen ist.
      Wäre also in meinen Augen die sinnvollere Investition in einen FR.
      Und ja, der bringt kein Geld, sondern kostet.
      Aber sind ihm nun seine Bürger wichtig oder nicht?
      Ist doch am Ende scheiß egal, ob sich ein RD-Träger ins Fäustchen lacht, wenn am Ende ein (oder hoffentlich mehrere) Menschenleben gerettet sind!
      Der RD-Träger kann doch an der Bedarfsplanung eh nichts ändern, weil wie du sagst, der FR nicht zur Verkürzung der gestoppten Hilfsfrist einberechnet wird.
    • Leute, würdet ihr bite aufhören, meinen Thread zu hijacken? Hier geht es nach wie vor um Änderungen in der ILS ED. Danke!
      Viele Grüße

      TOM



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    • Mahlzeit,

      nachdem Aufgrund der Corona-Pandemie die Feuerwehren Pastetten und Reithofen-Harthofen getrennt wurden, startet der FR Harthofen aus einer Landwirtschaftlichen Halle am Ortsrand von Harthofen, Straße wäre Moosanger, Koordinaten wären wie folgt: 48.20544993705443, 11.957230483408198
    • New

      So, ich hab jetzt hier mal die ganzen Informationen umgesetzt. Merci dafür!

      Zusätzlich haben noch für (mich) unbestimmte Zeit die beiden NEFs aus Freising und Moosburg ihre Position getauscht.
      Viele Grüße

      TOM



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