ILS München (ID: 1159)

    • dens wrote:

      Tagsüber, wann immer möglich, werden die GW RD aus der Verwaltung besprungen.
      Bespringen durch RTW ist nur der Backup-Fall.
      Der GW-Rett in Aubing (RK München 59/1) ist 24/7 besetzt und wird notfalls vom Diensthabenden mit nach Hause genommen.
      Nur der zweite GW-Rett im Lehel wird bei Bedarf von einer RTW-Besatzung besetzt.
    • dens wrote:

      Tagsüber, wann immer möglich, werden die GW RD aus der Verwaltung besprungen.
      Bespringen durch RTW ist nur der Backup-Fall.
      Das kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. Die "betriebsbereite Vorhaltung eines Rettungswagens" ist ja vertraglich mit dem BRK vereinbart. Die erlischt doch nicht dadurch, dass ein GW Rett besetzt wird?!? Das wenn ein guter Medizinjurist mitbekommt und es sich nicht um die unglaublichste aller vorstellbaren Katastrophen handelt, das würde wohl nicht gut aussehen fürs BRK, wenn der reguläre RTW einfach nicht kommt, weil ein Fahrzeug mit Material besetzt wird...
    • RheumaKay wrote:

      dens wrote:

      Tagsüber, wann immer möglich, werden die GW RD aus der Verwaltung besprungen.
      Bespringen durch RTW ist nur der Backup-Fall.
      Das kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. Die "betriebsbereite Vorhaltung eines Rettungswagens" ist ja vertraglich mit dem BRK vereinbart. Die erlischt doch nicht dadurch, dass ein GW Rett besetzt wird?!? Das wenn ein guter Medizinjurist mitbekommt und es sich nicht um die unglaublichste aller vorstellbaren Katastrophen handelt, das würde wohl nicht gut aussehen fürs BRK, wenn der reguläre RTW einfach nicht kommt, weil ein Fahrzeug mit Material besetzt wird...
      Guter Einwand. Ich hätte argumentiert, dass es ja beim SRTW nicht viel anders ist. Da geht der reguläre 71/1 in die 6 und der 71/20 ist einsatzbereit. Technisch gesehen ist der reguläre RTW damit ein Ausfall. Praktisch kommt es aber auf die Verträge an. Der Kunde kriegt was er bestellt. Wenn der RZV einen SRTW mit 24 Stunden Vorhaltung haben will, kriegt er den. Ich denke aber dass es genauso gewünscht wurde, dass ein RTW in 6 geht.
      Mit dem GW Rett in Lehel wurde es genauso kommuniziert. Die ILS hat die Entscheidung welche RTW Besatzung fährt. Damit ist es deren Entscheidung.
      Wenn die Verwaltung fahren kann, schön. Wenn der GW Rett voll vorgehalten ist, hätte er seine eigene Besatzung wie das VEF.
    • Das ist schon richtig, von daher hinkt der Vergleich. Trotzdem kennen wir die Verträge nicht. Der Rettungszweckverband hat drei Möglichkeiten einen GW Rett vorzuhalten:
      1. In regulärerer 24 h Vorhaltung
      2. in 24 h Vorhaltung über die UG Rett
      3. als Ersatz für einen RTW der damit außer Dienst geht.

      Die Frage was wirtschaftlich sinnvoll und am besten in das Konzept passt, müssen andere beantworten. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen dass das BRK eigenmächtig einen RTW Ausfall hinnimmt. Das geht nur in Rücksprache mit dem Zweckverband.

      Wie ist das eigentlich mit anderen Vorhalterollen wie ELRD usw? Werden die vertraglich vereinbart?
    • RolandW wrote:

      Wie ist das eigentlich mit anderen Vorhalterollen wie ELRD usw? Werden die vertraglich vereinbart?
      In München rotiert das ja zwischen den HiOrg und der BF. Jeder stellt für eine Zeit X den ELRD. Zusätzlich gibts in München ja noch die Struktur des Leiter Abrufplatz, den (zumindest weiß ich es von denen) die Privaten stellen. Ob die auch von den anderen HiOrg kommen, weiß ich nicht.

      Den Einsatz des ELRD sieht ja die Alarmierungsstruktur quasi vor. Ab 2 RTW und 1 NEF ist er (theoretisch) dabei. Im Oberland bekommt er dann z.B. einen Info-Alarm. Die Kreise TÖL und WM bekommen den ELRD von BRK, im Kreis GAP kommt er drei Tage im Monat vom MKT, den Rest vom BRK.
    • Leiter AP teilen sich glaube ich auch HiOrgs mit Aicher und MKT (ob IMS da mitmischt keine Ahnung). Was es ja seit einiger Zeit neu gibt, ist der Führungsassistent, den 50/50 Aicher und MKT stellen und der ab ELRD Alarmierung dazukommt und sowohl dem ELRD, als auch (da oft schneller) dem 1. RTW untergeordnet ist und mitorganisiert.
      ELRD rolliert nach einem relativ komplizierten Tage und Wochen System zwischen BF, HiOrg und Privat, zumal es ja auch noch jeweils Hintergrund-ELRDs für den Fall gleichzeitiger Großeinsätze gibt (zuletzt gesehen bei der EMÜ). Die BF hat aber ELRD technisch die Überhand glaube ich.
    • Alex GX wrote:

      Leiter AP teilen sich glaube ich auch HiOrgs mit Aicher und MKT (ob IMS da mitmischt keine Ahnung). Was es ja seit einiger Zeit neu gibt, ist der Führungsassistent, den 50/50 Aicher und MKT stellen und der ab ELRD Alarmierung dazukommt und sowohl dem ELRD, als auch (da oft schneller) dem 1. RTW untergeordnet ist und mitorganisiert.
      ELRD rolliert nach einem relativ komplizierten Tage und Wochen System zwischen BF, HiOrg und Privat, zumal es ja auch noch jeweils Hintergrund-ELRDs für den Fall gleichzeitiger Großeinsätze gibt (zuletzt gesehen bei der EMÜ). Die BF hat aber ELRD technisch die Überhand glaube ich.
      Den Leiter Abrufplatz (Rettung München 6/17) stellen derzeit im 14-tägigen Wechsel nur Aicher und MKT. Den Führungsassistenten für den ELRD (ab RD4) stellt immer der zur Einsatzstelle nächstgelegene UG-SanEL-Mitarbeiter. Die Standortermittlung erfolgt mittels Routing über den Digitalfunk. Jede der vier Hilfsorganisationen stellt 24/7 einen UGler mit eigenem KdoW. Aicher und MKT stellen im Wechsel noch einen fünften UG'ler (Rettung München 6/18).

      Das Dienstplan-Raster für ELRD und OrgL ist eigentlich auch nicht wirklich kompliziert und funktioniert seit Jahren nach dem gleichen festen Dienstplan. Wird ein 2. ELRD benötigt oder sollen zusätzliche OrgL als Abschnittsleiter alarmiert werden, werden (ebenfalls über das Routing) die nächstgelegenen dienstfreien ELRD oder OrgL alarmiert. Vordefinierte Hintergrunddienste (2. ELRD, 2. OrgL, 2. UG-SanEL, etc.) werden nur bei bestimmten Großereignissen vorgehalten, z.B. während der Wiesn oder eben bei der EMÜ.
    • Ich würde vorschlagen, wir integrieren einfach mal einen S-RTW. z.B. auf 02. Die GW-Rett finde ich jetzt eher unnötig, solange die Simulation keine KatS-Einheiten einsatztaktisch berücksichtigt. Und nur einen S-RTW, weil der S-RTW ja auch nicht per se in der Simulation verlangt wird, sondern man sich halt individuell damit spielen kann...